E-Rechnung: Beispiele zum Verstehen, Testen und Einsteigen

E-Rechnung: Beispiele zum Verstehen, Testen und Einsteigen

Wie sieht eine E-Rechnung aus und wie erstellst oder liest Du sie ein? Mit unseren Beispielen testest Du das Schreiben und Verarbeiten in Ruhe, ohne mit echten Rechnungen arbeiten zu müssen.

  • Sicher testen: Du testest mit realistischen Beispielen, ohne Risiko.
  • Verstehen statt verzweifeln: Du verstehst die Unterschiede zwischen XRechnung und ZUGFeRD.
  • Optimal vorbereitet: So gelingt Dir der Umstieg auf die E-Rechnungspflicht.

Du brauchst noch eine passende Software für E-Rechnungen? Teste orgaMAX 14 Tage kostenfrei. Der Test endet automatisch und es entstehen keine Verpflichtungen.

XRechnung und ZUGFeRD

Gängige E-Rechnungsformate in Deutschland

In Deutschland haben sich zwei Formate für die E-Rechnung etabliert: XRechnung und ZUGFeRD. Beide erfüllen die gesetzlichen Anforderungen. Du findest Unterschiede im Aufbau und in der Nutzung.

 

XRechnung

Mit XRechnung erhältst Du ein rein maschinenlesbares XML-Format, das für die digitale Verarbeitung entwickelt wurde. Im öffentlichen Sektor ist es verpflichtend.

ZUGFeRD

Mit ZUGFeRD erhältst Du eine Rechnung, die eine maschinenlesbare XML-Datei mit einem PDF-Dokument kombiniert. So kannst Du die Rechnung digital verarbeiten und zugleich als PDF lesen.

Weil Deine Geschäftspartner unterschiedliche Formate nutzen, musst Du beide Formate empfangen und verarbeiten können. Nur so stellst Du eine reibungslose Zusammenarbeit sicher und erfüllst die Anforderungen der E-Rechnungspflicht.

Im nächsten Schritt zeigen wir Dir, wie Du beide Formate erstellst, empfängst und verarbeitest – inklusive praxisnaher Beispiele von E-Rechnungen zum kostenlosen Download.

XRechnung erstellen: XML

Mit orgaMAX erstellst Du XRechnungen wie andere Rechnungen auch. Sobald alle Rechnungsdaten eingegeben sind, wandelst Du die Rechnung mit einem Klick ins XML-Format.

  • Rechnungsdaten eingeben oder aus dem System übernehmen
  • Mit einem Klick ins XRechnungs-Format (XML) exportieren
  • Herunterladen und speichern oder direkt per E-Mail versenden

XRechnungen empfangen und automatisch verarbeiten

Mit einer passenden Software verarbeitest Du XRechnungen effizient und ohne manuellen Aufwand. Die maschinenlesbaren XML-Dateien werden automatisch ausgelesen und validiert, damit klar ist, dass es sich um eine korrekt ausgestellte E-Rechnung handelt.

  • XRechnungs-Datei hochladen
  • Rechnungsdaten automatisch auslesen und validieren lassen
  • Bereitgestellte Daten prüfen, bestätigen und direkt weiterverarbeiten


Du kannst unser XRechnung-Beispiel herunterladen:

ZUGFeRD erstellen: PDF und XML in einem

Du erstellst eine ZUGFeRD-Rechnung wie jede andere Rechnung. Wähle am Ende das ZUGFeRD-Format als Exportoption. orgaMAX fügt dann das XML automatisch in die PDF-Datei ein.

  • Rechnungsdaten eingeben oder aus dem System übernehmen
  • PDF im ZUGFeRD-Format auswählen
  • Rechnung speichern oder direkt per E-Mail versenden

ZUGFeRD empfangen: Kein manuelles Übertragen mehr

Mit orgaMAX gehören mühsames Ablesen und das manuelle Übertragen von ZUGFeRD-Rechnungsdaten der Vergangenheit an. Alle Rechnungsinhalte werden automatisch ausgelesen und validiert, sodass Du Übertragungsfehler vermeidest.

  • ZUGFeRD-Datei hochladen
  • Rechnungsdaten automatisch auslesen und validieren lassen
  • Bereitgestellte Daten prüfen, bestätigen und direkt weiterverarbeiten


Lade unser Beispiel im ZUGFeRD-Format herunter:

So ist Deine E-Rechnung aufgebaut:

Diese Pflichtangaben gehören in Deine E-Rechnung.

Bei klassischen Rechnungen und E-Rechnungen gelten für Dich die gleichen Pflichtangaben gemäß Umsatzsteuergesetz (§ 14 UStG).
Der Unterschied liegt im Format: E-Rechnungen nutzen ein strukturiertes, maschinenlesbares System mit sogenannten BT-Angaben (Business-Term-Angaben).
Diese festgelegten Datenfelder ermöglichen Dir eine fehlerfreie, automatische Verarbeitung der Rechnungsdaten.

Für Deine E-Rechnung gelten folgende Pflichtangaben:

  • Rechnungsnummer (BT-1): Die Rechnungsnummer identifiziert die Rechnung eindeutig.
  • Rechnungsdatum (BT-2): Das Rechnungsdatum gibt den Ausstellungszeitpunkt an.
  • Leistungszeitraum (BT-72): Der Leistungszeitraum benennt Zeitraum oder Datum der erbrachten Leistung.
  • Rechnungsbetrag (BT-112): Der Rechnungsbetrag nennt den Brutto-Betrag.
  • Steuersatz und Steuerbetrag (BT-110-111): Hier sind Mehrwertsteuer und Steuerbetrag ausgewiesen.
  • Leistungsbeschreibung (BT-153): Die Leistungsbeschreibung benennt Lieferung oder Leistung klar.
  • Empfänger- und Absenderdaten (BT-27-42 und 44-57): Die Adressdaten nennen die beteiligten Parteien.
  • Leitweg-ID (BT-10): Die Leitweg-ID ordnet die Rechnung bei öffentlichen Auftraggebern zu.
  • Bankverbindung (BT-84/BT-86): IBAN und BIC ermöglichen die Zuordnung von Zahlungen.
  • Zahlungsbedingungen (BT-9): Die Zahlungsbedingungen geben Informationen zur Fälligkeit.

Zusätzlich zu den verpflichtenden BT-Angaben kannst Du optionale Felder in der E-Rechnung nutzen, um weitere Informationen bereitzustellen. Diese Angaben unterstützen die Kommunikation, schaffen mehr Flexibilität und erleichtern die Bearbeitung. Sie sind nicht zwingend erforderlich.

 

Optionale Angaben, die Du angeben kannst:

  • Bestellnummer oder Auftragsreferenz (BT-13): Die Bestellnummer verweist auf die zugehörige Bestellung oder den Auftrag.
  • Lieferantennummer (BT-29): Diese Nummer ist die interne Kennung des Lieferanten beim Empfänger.
  • Skonto-Frist (BT-20): Die Skonto-Frist nennt Rabatte bei früher Zahlung.
  • Hinweise oder Zusatztexte (BT-22): Hier lassen sich ergänzende Informationen wie AGB oder besondere Hinweise unterbringen.

Mit orgaMAX bist Du immer auf der sicheren Seite

Mit orgaMAX Buchhaltung hast Du die Pflichtangaben Deiner E-Rechnung vollständig und korrekt erfasst.
Sollte eine Angabe fehlen, weist Dich orgaMAX darauf hin, damit Fehler gar nicht erst entstehen.

Du findest praktische Beispiele für E‑Rechnungen in verschiedenen Branchen.

Mit E-Rechnungen nutzt Du ein flexibles Format, das sich an die Anforderungen verschiedener Branchen anpasst.
Die Beispiele zeigen Dir, wie Handwerksbetriebe, Dienstleister und der Einzelhandel von präzisen und automatisierten Rechnungen profitieren.

Handwerksbetrieb:
Material und Arbeitszeit transparent abrechnen

Rechnungen im Handwerk enthalten oft Materialkosten und Arbeitsstunden. Das macht eine präzise und nachvollziehbare Abrechnung schwierig. Mit der E-Rechnung stellst Du sicher, dass alle Details klar strukturiert und maschinell lesbar übermittelt werden.

  • Detailliert auflisten: Materialien (z. B. Fliesen, Schrauben) und geleistete Arbeitsstunden.
  • Maschinell übermitteln: Zeitaufwand pro Stunde und exakten Steuerbetrag im XML-Format bereitstellen.
  • Automatisch weiterverarbeiten: Rechnungsdaten ohne manuelles Erfassen weiterverarbeiten, Fehler vermeiden und Zahlungen beschleunigen.

Beratungsdienstleister:
Du erfasst Tagessätze und Projektzeiten präzise

Im Dienstleistungsbereich zählen Zeit und Genauigkeit, besonders bei der Abrechnung von Tagessätzen oder Projektzeiträumen. Mit einer E-Rechnung übermittelst Du alle relevanten Angaben zuverlässig und fehlerfrei an Deine Kunden.

  • Leistungsdetails erfassen: Leistungsbeschreibung, Abrechnungszeitraum (z. B. 10.10. bis 12.10.) sowie Tagessätze für mehrere Tage angeben.
  • Zeiten und Beträge strukturieren: Zeiten und Beträge klar ausweisen, von der Netto-Summe bis zum Steuerbetrag.
  • Rechnung automatisch übernehmen: Die Übernahme in die Buchhaltung reduziert den Aufwand für Dich und den Empfänger.

Einzelhandel:
Warenverkäufe verlässlich dokumentieren

Im Einzelhandel können viele Transaktionen schnell unübersichtlich werden. So behältst Du den Überblick: E-Rechnungen lassen Artikel, Stückzahlen und Rabatte maschinell auslesen und fehlerfrei verarbeiten.

  • Erfassen: verkaufte Artikel mit Stückzahl, Artikelnummer und Rabattangaben.
  • Ausweisen: Nachlässe und Umsatzsteuer transparent und maschinenlesbar darstellen.
  • Verarbeiten: Rechnungsdaten automatisch verarbeiten und so Abrechnung sowie Archivierung vereinfachen.

FAQ: E-Rechnung – Beispiel

Unser E-Rechnungs-Beispiel hilft Dir, Dich frühzeitig mit dem Aufbau und der Funktionsweise einer E-Rechnung vertraut zu machen. Du testest das Format in Ruhe, ohne mit echten Rechnungen hantieren zu müssen.

Deine Vorteile im Überblick:

  • Aufbau verstehen: Pflichtangaben erkennen.
  • Beispiel testen: In die Buchhaltungssoftware laden und die Verarbeitung prüfen.
  • Ablauf üben: Den Ablauf proben und Sicherheit vor Inkrafttreten der E-Rechnungspflicht gewinnen.

So bist Du bestens vorbereitet, um Deine Rechnungsprozesse pünktlich und gesetzeskonform umzustellen.

Die E-Rechnungspflicht betrifft Dich, wenn Du Rechnungen im B2B-Bereich (zwischen Unternehmen) ausstellst. Sie gilt unabhängig von der Unternehmensgröße oder Branche.

Wichtig: Auch als Kleinunternehmerbist Du von der E-Rechnungspflicht betroffen. Du musst E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können. Du bist jedoch nicht verpflichtet, selbst E-Rechnungen zu erstellen.

Details zu den Ausnahmen und Übergangsfristen findest Du auf unserer Übersichtsseite zur E-Rechnung.

Für die Erstellung und Verarbeitung von E-Rechnungen benötigst Du eine geeignete Software. Eine manuelle Erstellung im XML-Format ist zwar theoretisch möglich, aber sehr aufwendig und fehleranfällig.

Vorteile einer Softwarelösung wie orgaMAX:

  • E-Rechnungen im richtigen Format erstellen (z. B. XRechnung, ZUGFeRD).
  • E-Rechnungen empfangen und die Rechnungsdaten auslesen.
  • Gesetzeskonform speichern und archivieren.

Eine Software spart Dir Zeit, reduziert Fehler und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen ohne zusätzlichen Aufwand.

Auf dieser Seite findest Du Beispiele für XRechnung und ZUGFeRD im XML-Format zum Download. Beide Formate sind in Deutschland gebräuchlich:

  • XRechnung: Reines XML-Format, vorgeschrieben für öffentliche Auftraggeber.
  • ZUGFeRD: Hybrides Format mit PDF-Dokument und maschinenlesbarem XML-Datensatz.

So kannst Du testen, wie Deine Software die Rechnungen erstellt, verarbeitet und ausliest.

Da XRechnungen im XML-Format vorliegen, sind sie für das menschliche Auge schwer zu lesen. Mit orgaMAX kannst Du das Beispiel dennoch öffnen und visuell darstellen.

Tipp: Du kannst den kostenlosen Test von orgaMAX nutzen, um zu sehen, wie einfach XRechnungen in der Praxis verarbeitet werden.
Du kannst orgaMAX kostenlos testen.

Nach Ablauf der 14-tägigen Testphase kannst Du aus verschiedenen Preispaketen wählen – ganz nach Deinem Bedarf. Ob Du viele Funktionen benötigst oder nur grundlegende Aufgaben erledigen möchtest, findest Du ein passendes Paket. E-Rechnungen sind in allen Paketen enthalten, sodass Du direkt loslegen kannst. Unsere Pakete starten bereits bei 9 Euro im Monat. So kannst Du Deine Buchhaltung effizient und kostengünstig erledigen.

Unser Tipp: Für kleinere Unternehmen oder Gelegenheitsnutzer, die nur wenige Rechnungen schreiben, gibt es eine kostenfreie Version mit Basisfunktionen. Damit bleibst Du flexibel, auch ohne direkt auf ein kostenpflichtiges Paket umzusteigen.

Weitere Informationen zu unseren Paketen findest Du in der Preisübersicht.

Der Umstieg auf die E-Rechnung gelingt einfacher, wenn Du die Umstellung gut vorbereitest und schrittweise vorgehst.

Unsere Empfehlungen:

  • Prüfen, ob Du von der E-Rechnungspflicht betroffen bist
  • Sicherstellen, dass Deine Software E-Rechnungen unterstützt
  • Arbeitsabläufe anpassen und optimieren
  • Geschäftspartner über die Umstellung informieren
  • Mitarbeitende im Umgang mit E-Rechnungen schulen
  • Testphase einplanen und Prozesse prüfen

Die Checkliste zur Einführung der E-Rechnung unterstützt Dich dabei, die Umstellung erfolgreich zu meistern.

Unpersönliche Callcenter gibt es bei uns nicht:
Unsere Mitarbeitenden in Detmold sind auf allen Kanälen für Dich erreichbar.

Montag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr 

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