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E-Signatur rechtsgültig einholen

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Was ist eine E-Signatur (elektronische Unterschrift)

Eine E-Signatur (auch elektronische Signatur oder elektronische Unterschrift) ist das elektronische Gegenstück zu Deiner handschriftlichen Unterschrift. Sie bestätigt Deine Identität und stellt sicher, dass sich ein Dokument nach der Unterzeichnung nicht verändert hat. Im EU-Recht ist die E-Signatur durch die eIDAS-Verordnung geregelt. Damit kannst Du Verträge direkt am Desktop, Tablet oder Mobilgerät rechtsgültig abschließen. 

Welche Vorteile hat die E-Signatur für Dich?

Mit der E-Signatur sparst Du Zeit und reduzierst Papierkram. Transaktionen laufen schneller ab und Du behältst die Übersicht. Sie ist umweltfreundlich und von jedem Ort aus nutzbar. 

  • Verträge schneller abschließen: innerhalb weniger Sekunden ortsunabhängig unterzeichnen 
  • Kosten reduzieren: Prozesse straffen und Personal- sowie Druckkosten senken. 
  • Effizienter arbeiten: Arbeitsabläufe vereinfachen und Medienbrüche vermeiden.

Unterschied zwischen elektronischer und digitaler Signatur

Im Alltag verwendest Du die Begriffe „elektronische Signatur“ und „digitale Signatur“ oft synonym. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Konzepte. Ein genauer Blick hilft, Missverständnisse zu vermeiden.

  • Elektronische Signatur
    Die elektronische Signatur ist ein juristischer Begriff für das elektronische Unterzeichnen von Dokumenten. Das Gesetz unterscheidet verschiedene Formen, die handschriftliche Unterschriften ersetzen können. 
  • Digitale Signatur
    Die digitale Signatur ist ein technischer Begriff. Sie bezeichnet das Verschlüsselungsverfahren, das elektronische Signaturen technisch absichert. 

Welche E-Signatur-Standards gibt es?

Es gibt drei Arten der elektronischen Signatur: die einfache E-Signatur (EES), die fortgeschrittene E-Signatur (FES) und die qualifizierte E-Signatur (QES). Sie unterscheiden sich in ihrem Einsatzbereich und in der Beweiskraft.

  • Einfache elektronische Signatur (EES)
    Keine formalen technischen Anforderungen. Sie wird häufig verwendet, zum Beispiel bei eingescannten Unterschriften auf Papier. Diese Signatur hat die geringste Beweiskraft.

  • Fortgeschrittene elektronische Signatur (FES)
    Die fortgeschrittene elektronische Signatur (FES) erfüllt höhere technische Sicherheitsanforderungen. Sie eignet sich für viele rechtsverbindliche Dokumente. Ausgenommen bleiben Fälle, in denen das Gesetz ausdrücklich die Schriftform oder eine handschriftliche Unterschrift verlangt.

  • Qualifizierte elektronische Signatur (QES)
    Die qualifizierte elektronische Signatur (QES) ist der rechtlich höchstrangige Standard. Sie ersetzt in den meisten Fällen die handschriftliche Unterschrift, auch wenn die Schriftform vorgeschrieben ist.

Wie funktioniert Deine elektronische Signatur?

Mit der elektronischen Signatur bestätigst Du Herkunft und Unverändertheit eines Dokuments. Digitale Zertifikate und kryptografische Schlüssel verknüpfen Deine Identität mit dem Dokument. Dabei entsteht eine eindeutige Kennung, die dem Dokument zugeordnet wird und Manipulationen sichtbar macht. 

Was brauchst Du für eine elektronische Signatur?

Alles, was Du brauchst, ist ein Gerät mit Internetverbindung und eine Software zur elektronischen Signatur. Damit signierst Du Dokumente digital und machst sie rechtlich bindend.

Rechtsgültigkeit bei elektronischen Unterschriften

Elektronische Signaturen sind rechtlich anerkannt und in vielen Ländern gleichwertig mit handschriftlichen Unterschriften. In bestimmten Fällen, etwa bei qualifizierten elektronischen Signaturen, gelten zusätzliche Anforderungen. Für Deine wichtigen Rechtsgeschäfte bieten qualifizierte Signaturen einen höheren Identitätsnachweis.

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Fazit: So unterschreibst Du Verträge mit der E-Signatur digital und sicher

Die elektronische Signatur ermöglicht Dir, Verträge rechtsgültig digital abzuschließen. Sie funktioniert ortsunabhängig und reduziert den Papieraufwand. Je nach Sicherheitsanforderung kommen verschiedene Signaturstandards zum Einsatz. Sie decken unterschiedliche Anwendungsfälle ab. Wenn Du den Unterschied zwischen elektronischer und digitaler Signatur kennst und passende Technologien einsetzt, laufen Abläufe effizienter und die Ergebnisse sind rechtsverbindlich.